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Ein herzliches Hallo an alle WennigserInnen! |
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Ich hoffe, Sie sind alle guter Dinge und genießen die Sonne!
Am 9.6.2010 diskutierten Teilnehmer aus dem Netzwerk Wennigsen darüber, wie sich die wirtschaftlichen Interessen der ansässigen Unternehmer zur Unternehmens- und Existenzsicherung mit den Wünschen an die Lebensqualität von BewohnerInnen vereinbaren lassen? Die Ergebnisse der Diskussion habe ich hier für Sie zusammen gefasst. Viel Spaß beim Lesen! *** Interessengruppen in Wennigsen Im ersten Schritt skizzierten die Teilnehmer aus ihren Blickwinkeln die verschiedenen Interessengruppen, so, wie sie sie in Wennigsen wahrnehmen. Da war die Rede von den „Zufriedenen“, die sich an der Natur freuen, die grüne Aussicht genießen und keine Veränderungen, wie z.B. den Ausbau der Straßen, mehr LKW-Verkehr, Geruchsbelästigung, große Gebäude etc. wollen. Insofern war eine Einteilung der Unternehmen in „Nicht störendes Gewerbe“ und „Potenziell störendes Gewerbe“ naheliegend. „Nicht störendes Gewerbe“ wie Rechtsanwälte, Ärzte, Berater, kleine Handwerksbetriebe, Läden, alle diese Gewerbetreibenden sind im Alltag willkommen. Sichtbar große Unternehmen dagegen sind mit ihren Gebäuden, dem Autoaufkommen, der Luftverschmutzung usw. den „Zufriedenen“ ein Dorn im Auge. Auf der anderen Seite wurde angemerkt, dass gerade größere Unternehmen Folgegeschäfte nach sich ziehen und auch für eine höhere Auslastung der „Nicht störenden Gewerbe“ am Ort sorgen. Schließlich wurde noch die Interessengruppe „Was ist denn in Wennigsen noch möglich?“ definiert, eine Gruppe von Personen, die Ideen haben und etwas bewegen wollen. Das Zukunftsszenario Im zweiten Schritt sammelten die Teilnehmer Ideen für ein Miteinander, in dem unternehmerisches Wachstum und eine hohe Lebensqualität parallel möglich ist. Gemeinsam solle die Entwicklung vorangetrieben werden, war der Tenor. Hand in Hand, um den Unternehmern, Freiberuflern und Gewerbetreibenden Möglichkeiten zur Vernetzung und Entwicklung neuer Produkte und Angebote zu geben und alle am Ort ansässige Unternehmen inklusive Landwirtschaft einzubinden. In einem solchen Prozess könnten alle zusammen das Profil und vor allem ineinander greifende Wertschöpfungsketten konzipieren, in denen jeder seinen „Platz“ fände. Die Vision So entstand die Vorstellung eines vitalen und vitalisierenden Wennigsens, in dem zum Beispiel die Landwirte und das lebensmittelverarbeitende Handwerk in Zusammenarbeit eine Wertschöpfungskette planten und Angebote konzipierten, die Investitionen im Dialog mit den Anwohnern unter Zuhilfenahme von ansässigen Beratern planten und aus den schwierigen Herausforderungen neue technische und bauliche Lösungen ableiteten, die zugleich bundesweit als Beispiellösungen galten. Mittels eines Franchisesystems passierte die bundesweite Vermarktung der schmackhaften Lebensmittel, um hierdurch in Wennigsen eine Konzentration auf eher viele kleine Betriebe als wenige zentrale Großbetriebe zu erreichen und dennoch Wirtschaftswachstum möglich zu machen. Eine „Solar-/Elektrozone“ mit E-oder Solar-Fahrzeugen reduzierte die Luft- und Lärmbelastung in der Hauptstraße. Zudem bedeutete ein vitales Wennigsen als Dachmarke neben den leckeren und gesunden Nahrungsmitteln, der Naherholung auch noch eine Vitalisierung von Menschen, Gruppen und Organisationen. So kam die Überlegung wieder auf, die alte Polizeischule in ein Kompetenzzentrum mit Konzentration auf Schlüsselbranchen zu verwandeln, in dem sich Trainer, Berater, Coaches, aber auch Ingenieure, Anwälte, Ärzte, Gesundheitsberater, die sowieso in Wennigsen leben, unter der Wennigser Vitalmarke zusammenfanden und sich bundesweit vermarkteten. Viele Bewohner Wennigsens arbeiteten also in Wennigsen und die Gemeinde gewann durch die bundesweite Nachfrage an das Kompetenzzentrum insgesamt wesentlich an Wirtschaftskraft. Schließlich wurde die Gemeinde schuldenfrei. Die Klosterkammer hatte parallel Wennigsen „frei gegeben“ und dadurch handlungsfähig gemacht. Die Nachbarn waren nett und aufmerksam miteinander, eine begrünte Hauptstraße mit modernen Gartencafé und offenen Treffpunkten lud zum Klönen beim Einkauf ein. Die Bewohner von Wennigsen kauften schwerpunktmäßig in Wennigsen ein und förderten die ansässigen Betriebe. Regio-Geld war im Umlauf. Ganz Wennigsen bezog nur grüne Energie – ein Umstand, der eine große Aufmerksamkeitswelle erzeugte. TRIZ als Türöffner zur Überwindung von Widersprüchen Und dann war auch schon die Zeit vorbei und das Treffen am Ende angelangt. Zur Ideenfindung nutzen die Teilnehmer die Innovationsprinzipien der Innovationsmethode TRIZ. Es war immer wieder überraschend und auch amüsant, welche Gedanken, Bilder und Lösungen hierdurch mit viel Spaß zu Tage gefördert wurden. Kommendes Treffen Auf alle Fälle soll dieser Diskurs fortgesetzt werden! Das nächste Treffen findet nach der Sommerpause Anfang/Mitte August statt. |
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© Barbara Gronauer, 2003-2010 |
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